Freitag, 20. März 2026

Spätschicht

 

Schon gewusst?

Das Nest des Weißstorchs (Ciconia ciconia) wächst über Jahrzehnte, da jedes Jahr neues Material wie Äste, Reisig und Grassoden hinzugefügt wird. So kann das Nest – auch Horst genannt – eine Höhe von über zwei Metern erreichen und bis zu zwei Tonnen wiegen. Wegen der enormen Ausmaße ziehen oft „Untermieter“ in die unteren Etagen ein. Spatzen, Hausrotschwänze oder Stare bauen ihre Nester einfach in die Seitenwände des riesigen Storchenbaus. Während das Äußere aus groben Ästen besteht, wird die Nestmulde weich ausgepolstert. Störche nutzen dafür Heu, Stroh, Moos und leider oft auch Zivilisationsabfälle wie Plastiktüten oder Bindfäden, was für die Jungvögel gefährlich werden kann.

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