Schon gewusst?
Freitag, 2. Oktober 2026
Spitzensport
Schon gewusst?
Freitag, 25. September 2026
Tintentank
Schon gewusst?
Der Schopftintling (Coprinus comatus) ist ein faszinierender Pilz voller Überraschungen. Er ist ein wahrer Verwandlungskünstler, der im Alter zu einer schwarzen Flüssigkeit zerfließt, um so seine Sporen optimal zu verteilen. Aus der pechschwarzen Flüssigkeit zerflossener Exemplare lässt sich tatsächlich echte, haltbare Tinte herstellen, die historisch zum Schreiben und Zeichnen genutzt wurde. Was kaum jemand weiß – der Schopftintling ist ein Raubpilz. Mit speziellen mikroskopischen Fangorganen lähmt, fängt und verdaut er winzige Fadenwürmer (Nematoden) im Boden, um an lebenswichtigen Stickstoff zu gelangen.
Tintentank — www.kunstvomfeld.de #schopftintling #pilzfakten #spargelpilz #coprinus #truehdr
Freitag, 18. September 2026
Rotschopf
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Der Schwarzspecht (Dryocopus martius) ist mit einer Körperlänge von bis zu 50 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 70 Zentimetern der mit Abstand größte Specht Europas. An seinem leuchtend roten Kopffleck lässt sich das Geschlecht der Vögel im Bruchteil einer Sekunde erkennen: Beim Männchen zieht sich der kaminrote Fleck wie eine auffällige Kappe komplett von der Schnabelwurzel über den gesamten Scheitel bis in den Nacken. Beim Weibchen ist die rote Markierung deutlich dezenter und beschränkt sich auf einen kleineren, markanten Fleck am Hinterkopf.
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Freitag, 11. September 2026
Flockenhexe
Freitag, 4. September 2026
Seelenfänger
Freitag, 28. August 2026
Entdeckt
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Freitag, 21. August 2026
Kettenglied
Freitag, 14. August 2026
Morgenröte
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Die Südbüscheleule (Ptilopsis granti), auch Südliche Weißgesichtseule genannt, trägt den Spitznamen „Transformer-Eule“, da sie je nach Bedrohungslage ihre Körperform ändert. Bei leicht überlegenen Feinden plustert sie ihr gesamtes Gefieder massiv auf und breitet die Flügel aus. Dadurch wirkt sie doppelt so groß und einschüchternd. Bei deutlich größeren Feinden (z. B. Adlern) macht sie sich extrem dünn. Sie zieht ihr Gefieder ganz eng an den Körper, streckt sich in die Länge und kneift die leuchtend orangen Augen zu schmalen Schlitzen zusammen. In dieser Haltung sieht sie exakt aus wie ein abgebrochener, toter Ast und verschmilzt perfekt mit dem Baum.
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Samstag, 1. August 2026
Steinkauz
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Der Steinkauz (Athene noctua) jagt im Gegensatz zu den meisten anderen Eulen seine Beute nicht lautlos in der Luft, sondern bevorzugt am Boden. Wenn das Gras auf Weiden oder Wiesen kurz genug ist, sprintet er auf seinen langen Beinen geradezu hinter Käfern, Regenwürmern oder Heuschrecken her. Aber auch Mäuse, Amphibien und Reptilien gehören auf seinen Speiseplan. Früher galt er als „Totenvogel“, da bei Sterbenden oft Kerzen am Fenster brannten und Insekten und damit Steinkäuze anlockten. Für die Angehörigen wirkte es, als würde der Vogel auf den Tod warten.
Steinkauz — www.kunstvomfeld.de #steinkauz #eulenliebe #naturfotografie
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Freitag, 24. Juli 2026
Igelfliege
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Die Igelfliege (Tachina fera), ein friedlicher veganer Bestäuber, der gerne Nektar und Pollen von Doldenblütlern sammelt und durch seine Borsten auf dem Hinterleib an einen Igel erinnert, führte in seiner Kindheit ein grausiges Doppelleben. Aus dem Ei geschlüpft, bohrte sie sich als Larve in eine Raupe und ernährte sich zunächst von deren Körperflüssigkeiten und Fettzellen, um ihren Wirt am Leben zu halten. Später fraß sie deren lebenswichtige Organe auf, kroch aus ihrer Hülle und verpuppte sich am Erdboden. Aufgrund dieser Eigenschaften wird sie gerne in der forstlichen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.
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Freitag, 17. Juli 2026
Jungfernstieg
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Freitag, 10. Juli 2026
Piepshow
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Der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) ist mit gerade einmal 14 Zentimetern Größe und einem Gewicht von nur etwa 15 Gramm (so viel wie drei Stück Würfelzucker) ein echter Weltenbummler. Als Langstreckenzieher überwintert er nicht etwa in Südeuropa, sondern fliegt jedes Jahr bis zu 8000 Kilometer in die Savannen der Sahelzone südlich der Sahara. Er teilt sich sein Winterquartier also mit afrikanischen Wildtieren. Als Halbhöhlenbrüter liebt er knorrige Bäume auf alten Streuobstwiesen, die bei uns immer seltener werden.
Piepshow — www.kunstvomfeld.de #gartenrotschwanz #singvogel #streuobstwiese #vogelschutz #truehdr
Freitag, 3. Juli 2026
Vielflieger
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Die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) imitiert farblich eine Wespe, ist aber aufgrund ihres fehlenden Stachels für uns Menschen völlig harmlos. Im Gegensatz zu Bienen oder Wespen besitzt sie nur ein einziges Flügelpaar, während das andere sich zu sogenannten Schwingkölbchen zurückgebildet hat und ihr wie winzige Gyroskope, die kleinste Drehungen messen, Stabilität verleiht. Der Rüttelflug (das Stehenbleiben in der Luft) mit rund 300 Flügelschlägen pro Sekunde verschafft ihr einen perfekten Überblick und ist im Zusammenhang mit abrupten Flugmanövern für ihre Fressfeinde ein Albtraum, da diese die Flugbahnen ihrer Beute meist vorausberechnen.
Vielflieger — www.kunstvomfeld.de #schwebfliege #gartennützling #insektenwissen #insektenimflug #truehdr
Freitag, 26. Juni 2026
Storchschnabel
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Das Ruprechtskraut (Geranium robertianum) ist eine dieser Pflanzen, an denen man beim Waldspaziergang oft achtlos vorbeigeht. Charakteristisch bei allen Vertretern ihrer Gattung ist der namensgebende Storchschnabel, eine lange Spaltfrucht, die sich nach der Blüte durch Längenwachstum der Fruchtblätter bildet und durch explosionsartiges Aufreißen ihre Samen bis zu 6 Meter weit verteilt. Der unangenehm herbe Geruch, der beim Zerreiben ihrer Blätter entsteht und gerne zur Mückenabwehr genutzt wird, hat der Pflanze auch den Beinamen „Stinkender Storchschnabel“ eingebracht. Spannend sind auch die Blattgelenke an der Stielbasis ihrer Blätter, die es ihr ermöglichen, je nach Sonnenstand im Tagesverlauf die Blätter auszurichten und damit auch an schattigen Orten zu wachsen.
Storchschnabel — www.kunstvomfeld.de #ruprechtskraut #storchschnabel #wildkräuter #heilpflanzen #truehdr













