Schon gewusst?
Freitag, 24. April 2026
Schwarzseher
Schon gewusst?
Freitag, 17. April 2026
Speisemorchel
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Die Speisemorchel (Morchella esculenta) ist einer der begehrtesten und teuersten Pilze der Welt. Der roh giftige Schlauchpilz mit seinem durchgängig hohlen Stiel entfaltet nach Trocknung und ausreichend langer Garung ein intensives Umami-Aroma, das vielen Speisen einen intensiven Geschmack verleihen kann. Man findet den Zersetzer gerne auf kalkreichen Böden in der Nähe alter Apfelbäume, Eschen oder Ulmen.
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Freitag, 10. April 2026
Inselurlaub
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Der Kormoran (Phalacrocorax carbo) ist ein meisterhafter Taucher, der problemlos Wassertiefen bis zu 30 Metern erreicht. Sein Gefieder, das aufgrund der Struktur und der nicht so starken Einfettung (wie beispielsweise bei Enten) mehr Wasser aufsaugt, verringert den Auftrieb und hilft ihm dabei, unter Wasser Fische jagen zu können. Wegen der nassen Federn kühlen die Vögel schnell aus können schlechter fliegen, so dass man sie oft mit weit ausgebreiteten Flügeln zum Trocknen auf Pfählen oder Ästen sitzen sieht.
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Samstag, 4. April 2026
Rettungsschwimmer
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Erdkröten (Bufo bufo) wandern nach der Frostperiode fast immer an die Laichgewässer, an denen sie geboren wurden und orientieren sich dabei unter anderem am Erdmagnetfeld. Die meist kleineren Männchen klammern sich bereits auf dem Weg zum Wasser gerne im „Huckepack“-Prinzip an die Weibchen und lassen sich bis in die Gewässer tragen. Dort legen die Weibchen fünf Meter lange Laichschnüre mit bis zu 6000 Eiern ab, die während der Ablage äußerlich durch die männlichen Samen befruchtet werden.
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Freitag, 27. März 2026
Runzelkappe
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Die Böhmische Verpel (Verpa bohemica), auch Runzel-Verpel genannt, wird als Frühlingspilz oft mit Morcheln verwechselt, ist aber einfach zu unterscheiden. Ihr Hut ist im Gegensatz zu dem der Morcheln mit dem Stiel nicht auf ganzer Länge, sondern nur an der Spitze verwachsen. Dazu ist der Stiel – besonders bei jungen Exemplaren – wattig gefüllt. Der roh giftige Schlauchpilz ist grundsätzlich essbar, sollte aber wegen seiner Seltenheit (Rote Liste RL3) geschont werden.
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Freitag, 20. März 2026
Spätschicht
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Das Nest des Weißstorchs (Ciconia ciconia) wächst über Jahrzehnte, da jedes Jahr neues Material wie Äste, Reisig und Grassoden hinzugefügt wird. So kann das Nest – auch Horst genannt – eine Höhe von über zwei Metern erreichen und bis zu zwei Tonnen wiegen. Wegen der enormen Ausmaße ziehen oft „Untermieter“ in die unteren Etagen ein. Spatzen, Hausrotschwänze oder Stare bauen ihre Nester einfach in die Seitenwände des riesigen Storchenbaus. Während das Äußere aus groben Ästen besteht, wird die Nestmulde weich ausgepolstert. Störche nutzen dafür Heu, Stroh, Moos und leider oft auch Zivilisationsabfälle wie Plastiktüten oder Bindfäden, was für die Jungvögel gefährlich werden kann.
Spätschicht —
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Freitag, 13. März 2026
Spitzenplätze
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Mit trompetenartigen Rufen fliegen derzeit wieder große Gruppen von Kranichen (Grus grus) als Frühlingsboten über uns. Sie haben meist in Spanien, Südfrankreich und Nordafrika überwintert und reisen nun zu ihren Brutgebieten in Norddeutschland, Skandinavien und dem Baltikum. Auf ihrem langen Flug mit Non-Stop-Etappen von über 1.000 Kilometern sparen sie durch eine clevere V-Formation im Windschatten der jeweils vorderen Tiere bis zu 20 % Energie. Der anstrengende Platz an der Spitze wird dabei regelmäßig durchgewechselt.
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Freitag, 6. März 2026
Zweigstelle
Samstag, 28. Februar 2026
Schnabellos
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Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist nicht nur eine kulturelle Ikone – vom
Frühlingsboten bis zum sagenhaften "Babylieferanten" –, sondern auch
ein absolutes Wunder der Natur. Aufgrund seines zurückgebildeten Stimmkopfes verständigt
er sich durch lautes Klappern – daher auch der Name „Klapperstorch“. Bevor man das Zugverhalten verstand, wusste im
Mittelalter niemand, wo die Vögel im Winter blieben. Man glaubte, sie würden versteckt
überwintern oder sich in Mäuse verwandeln. Das Rätsel wurde 1822 gelöst, als in
Mecklenburg ein Storch landete, dessen Hals von einem afrikanischen Holzspeer
durchbohrt war. Dieser sogenannte „Rostocker Pfeilstorch“ überlebte und
lieferte den ersten handfesten Beweis dafür, dass europäische Vögel zum
Überwintern nach Afrika fliegen.
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Freitag, 20. Februar 2026
Eisiger Blick
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Freitag, 13. Februar 2026
Winterling
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Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist ein ursprünglich in Südeuropa beheimateter Frühblüher, der aus Zierpflanzenansiedlungen in begrenzten Beständen verwildert ist (=Stinsenpflanze). Das Hahnenfußgewächs enthält herzwirksame Glykoside, die bei Verzehr zu Übelkeit und im Extremfall zum Herzstillstand führen können. Durch seine frühe Blüte, die er aufgrund der Speicherung von Reservestoffen in seiner unterirdischen Wurzelknolle hervorbringen kann, ist er eine der ersten Nahrungsquellen für Hummeln und Bienen, deren Vorräte in den Bienenstöcken nach dem Winter fast aufgebraucht sind.
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Freitag, 6. Februar 2026
Ehepaar
Freitag, 30. Januar 2026
Hinterm Berg
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Das Europäische Mufflon (Ovis gmelini musimon) bildet im Gegensatz zum rötlich-braunen
Sommerfell im Winter ein dichtes dunkles Wollfell aus, das mit dicker
Unterwolle die Luft speichert und vor der Kälte isoliert. Im Winter suchen die
Tiere gerne schneearme Südhänge und dichte Wälder auf, da sie aufgrund ihrer
harten und scharfkantigen Hufe mit einer geringen Auftrittsfläche, mit denen sie
sich perfekt auf felsigem Untergrund fortbewegen können, im Schnee eine leichte
Beute für Luchs und Wolf wären.
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Freitag, 23. Januar 2026
Samtfußrübling
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Der Gemeine Samtfußrübling (Flammulina velutipes) – ein Totholz-Zersetzer – bildet in der kalten Jahreszeit, wenn sich viele andere Pilze zurückgezogen haben, seine Fruchtkörper. Spezielle Proteine sorgen dafür, dass kleine Eiskristalle in seinen Zellen nicht wachsen können und sich damit der Gefrierpunkt herabsetzt. So kann er unbeschadet bei Tauwetter auftauen, weiterwachsen und seine Sporen verbreiten. Der nahe Verwandte des gezüchteten Enoki ist ein hervorragender aromatischer Speisepilz, der allerdings mit dem Gifthäubling einen tödlich giftigen Verwechslungspartner hat.
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