Schon gewusst?
Das Ruprechtskraut (Geranium robertianum) ist eine dieser Pflanzen, an denen man beim Waldspaziergang oft achtlos vorbeigeht. Charakteristisch bei allen Vertretern ihrer Gattung ist der namensgebende Storchschnabel, eine lange Spaltfrucht, die sich nach der Blüte durch Längenwachstum der Fruchtblätter bildet und durch explosionsartiges Aufreißen ihre Samen bis zu 6 Meter weit verteilt. Der unangenehm herbe Geruch, der beim Zerreiben ihrer Blätter entsteht und gerne zur Mückenabwehr genutzt wird, hat der Pflanze auch den Beinamen „Stinkender Storchschnabel“ eingebracht. Spannend sind auch die Blattgelenke an der Stielbasis ihrer Blätter, die es ihr ermöglichen, je nach Sonnenstand im Tagesverlauf die Blätter auszurichten und damit auch an schattigen Orten zu wachsen.
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