Schon gewusst?
Eichen (Quercus) produzieren bis zu 50.000 Eicheln, die vielen Tieren als Nahrungsquelle dienen. Die Nussfrüchte fallen nach dem Abwurf im Herbst zunächst in eine Winterruhe (Dormanz). Durch die Winterkälte werden keimhemmende Hormone abgebaut, so dass bei zunehmender Wärme im Frühjahr zunächst die kleine Pfahlwurzel keimt und senkrecht in den Boden wächst. Gut verankert und mit Wasser versorgt, wächst dann auch der Spross nach oben. Bis zur Bildung von Blättern zur Fotosynthese dienen dabei die beiden Keimblätter (Eichelhälften) als „Rucksackbatterie“, um eingelagerte Nährstoffe für das Wachstum bereitzustellen. Die Keimblätter bilden häufig als Schutz vor UV-Strahlung rote Farbstoffe (Anthocyane).
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